Letzte Aktualisierung: 19.11.17


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Handeln bei Verzug

Leistet ein Schuldner einer Geldleistung nach dem Eintritt der Fälligkeit nicht, so sollte er zunächst durch eine Mahnung des Gläubigers zur Zahlung aufgefordert werden.
Leistet er auch auf eine Mahnung hin nicht, so kommt er durch die Mahnung in Verzug.

Einer Mahnung bedarf es nicht, wenn u. a. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist. Beinhaltet eine Rechnung z. B. den Hinweis: „zahlbar in 8 Tagen“ oder „zahlbar bis zum 30.04.2012“, so kommt ein Schuldner bereits nach Ablauf dieser Fälligkeit in Verzug.

Andererseits gerät ein Schuldner einer Entgeltforderung spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleich-wertigen Zahlungsaufforderung leistet.
Bei privaten Verbrauchern gilt dieses nur, wenn diese auf die Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden sind.

Eine Geldschuld ist während des Verzugs zu verzinsen. Der Verzugszins beträgt für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Beteiligung von Verbrauchern und acht Prozentpunkte zwischen Unternehmen.
Der Basiszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank festgelegt und beträgt seit dem 01.01.2012 + 0,12 %, seit dem 01.01.2013 - 0,13 % und seit dem 01.07.2013 - 0,38 %.

Ein Verzug des Schuldners und dessen Folgen sind in den §§ 286 – 288 BGB festgelegt.

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