Letzte Aktualisierung: 23.09.17


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Haushaltsnahe Dienstleistungen
Übersicht über die Steuerermäßigung des §35a EStG

Haushaltsnahe Minijobber (20% der Aufwendungen, max. 510,00 €)
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Haushaltsnahe Vollbeschäftigungsverhältnissen
oder
Haushaltsnahe Dienstleistungen
oder
Pflege- und Betreuungsleistungen
oder
Heimunterbringung,
soweit Kosten der Dienstleistungen enthalten sind (20% der Aufwendungen, max. 4.000,-- €)
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Handwerkerleistungen (20 % der Aufwendungen, max. 1.200,00 €)

Die Steuerermäßigungen werden unter bestimmten Voraussetzungen gewährt.

Geförderte Maßnahmen

1. haushaltsnahe Dienstleistungen
hierzu gehören zum Beispiel
  • die Fensterreinigung durch einen selbständigen Fensterputzer

  • Gartenarbeiten wie Rasenmähen oder Heckenschneiden durch einen Gärtner

  • Versorgung und Betreuung eines im Haushalt aufgenommenen Tieres, sofern dieses Tier im Haushalt betreut wird (z.B. während des Urlaubs)


  • 2. Handwerkerleistungen
    in ihrer eigenen oder ihrer Mietwohnung hierzu gehören zum Beispiel
    • Malerarbeiten

    • Reparatur oder Austausch von Fenstern, Heizungen usw.
    • Wartung von Heizungsanlagen
    • Kosten des Schornsteinfegers
    • Reparatur oder Wartung von Haushaltsgeräten in ihrer Wohnung z.B. von Fernseher, Waschmaschine, Geschirrspüler etc.
    • Modernisierung oder Austausch von Küchen, Badezimmer
    • Aufwendungen für die Gartengestaltung oder Pflasterarbeiten auf dem Grundstück

    Steuermindernd können nur die Lohnkosten, Maschinen- und Fahrtkosten berücksichtigt werden, nicht die Kosten für Material oder gelieferte Ware. Der Arbeitsanteil muss grundsätzlich in der Rechnung gesondert ausgewiesen werden.

    Nachweis der Aufwendungen

    Für die entstandenen Aufwendungen muss eine Rechnung vorliegen.
    Die Rechnung darf nicht bar bezahlt werden.
    Es muss der Kontoauszug vorgelegt werden, aus dem die Zahlung hervorgeht.

    Eine Bestätigung des Handwerkers auf der Rechnung reicht nicht aus!

    Bei Abrechnungen durch einen Hausverwalter gilt folgendes:
    Aufwendungen für regelmäßig wiederkehrende Dienstleistungen (z.B. Treppenhaus-Reinigung; Gartenpflege) werden grundsätzlich anhand der geleisteten Voraus-zahlungen im Jahr der Vorauszahlung berücksichtigt. Einmalige Aufwendungen (wie z.B. Handwerkerrechnungen) dagegen erst im Jahr der Genehmigung der Jahresabrechnung. Es ist aber auch nicht zu beanstanden, wenn Wohnungseigentümer die gesamten Aufwendungen erst in dem Jahr geltend machen, in dem die Jahresabrechnung genehmigt worden ist.

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